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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 05.09.2010

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Gott hat uns eben das Verständnis für sein Wort geöffnet

Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist`s eine Gotteskraft.

1. Korinther 1,18

Oh, welche Weisheit steht in Gottes Kraft,
die neues Leben in Gotteskindern schafft!
Die Welt - nie und nirgends sie ermisst,
dass keine Torheit es den Kindern Gottes ist,
dass sie unserm Heiland Lob und Ehr` erweisen,
Gott von Herzen für seine große Gnade preisen.

Frage: Ist Ihnen Gottes Weisheit und sein Erlösungswerk eine Torheit?

Tipp: Gottes Weisheit ist in seiner wunderbaren Schöpfung überall zu erkennen. Gott offenbart sich jenen Menschen, die ihn als Heiland und Erlöser anerkennen. Bleiben Sie nicht in der Torheit der Welt, folgen Sie Jesus nach! "Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben." (1. Korinther 1,21)

Sternlein-Gute-Nacht-Geschichte


Zwei Sternlein laufen Hand in Hand,
lachend dem Vollmond zugewandt,
glücklich durchs weite Sternenzelt,
neugierig blickend auf unsere Welt.

Wie mag es wohl da unten sein?
Es ist ja alles so winzig klein,
und sicher nicht so schön wie hier oben.
Komm, wir springen noch weiter nach droben.

Auf den Wolken bis hin zum Himmelstor.
Vielleicht kommen ein paar Englein hervor -
oder sie lassen uns gar zu sich rein,
vielleicht laden sie auch zum Spielen uns ein.

Schau nur, wie schön wir heut wieder sind,
das merkt doch auch jedes Engelskind.
Autsch! Jetzt bin ich fast ausgerutscht auf dem kleinen Wölkchen -
ich glaub, wir sind schon ein besonderes Völkchen:

So strahlend, glänzend und rein
kann der liebe Gott nur selber noch sein.
Selbstgefällig lachen beide sich an
und springen eilig den andern voran.

Hierhin und dorthin Handküsschen verteilend,
von einem Sternlein zum anderen eilend,
laufen sie schnell zur Mondsichel hin -
ein wenig in Ruhe verweilen hat auch seinen Sinn.

Doch sind sie gleich wieder voll Übermut
- es geht ihnen wohl ein bisschen zu gut -
schauen und schaukeln hin und her
und spüren gar keine Müdigkeit mehr.

Nun kommen noch mehr Sternenkinder dazu -
der arme Mond - aus ist es mit seiner Ruh.
Erst wollt er brummen, doch dann -
schaut er das hübsche Völkchen sich an,
(und hat plötzlich seine Freude daran.)

Wer kann schon so viel Schönheit widerstehen?
Nein, nein! Die kann auch der Opa Mond nicht übersehen.
Er streicht sich zufrieden den weißen Bart -
glücklich, dass soviel Jugend sich um ihn schart.

Kokett schenken sie ihm ihr schönstes Lachen,
sprühend vor Charme, lauter Dummheiten machend.
Oh, oh, oh, denkt da der alte Mann,
was fängt dieses übermütige Völkchen noch mit mir an.

Wie sollen sie es auch verstehn, wie übermüdet ich längst bin
und nur noch nach Schlafen mir steht der Sinn:
Bitte, lasst mich jetzt in Ruh,
mir fallen doch schon die Augen zu.

Sie wünschen ihm dankend und lachend: Gut Nacht!
und haben sich weiter auf den Weg gemacht.
Für sie ist das Abenteuer noch lange nicht aus -
vielleicht kommen doch ein paar Engelein raus,

um mit ihnen zu spielen, zu tollen und hüpfen,
bis endlich auch sie in die Quellwölkchen schlüpfen.
... Nun schlaft gut, ihr Kinder und deckt euch zu,
bis morgen früh habt gute Ruh!

Das wünscht euch in spe…...Eure E.Pe.


Autor: Erna Pelnasch




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